Neben den Aktivitäten der Open Data Projektgruppe sind die LMOs und Magic Cities ebenfalls in Ihren Bundesländern und Städten aktiv dabei das Thema voranzutreiben. Der folgende Artikel soll Ihnen einen kurzen Überblick der aktuellen Projektstände und weiteren Vorgehensweisen liefern. Bei Rückfragen stehen Ihnen die regionalen Ansprechpartner zur Verfügung.

In Baden-Württemberg ist die Datenbank mein.toubiz der land in sicht AG als zentrales Landessystem zur Erfassung und Digitalisierung der touristischen Infrastruktur im Einsatz. In mein.toubiz können verschiedene Datentypen wie POI & Infrastruktur, Strecken & Touren, Veranstaltungen, Regionen, Städte & Orte, Gastronomie, Unterkünfte, Angebote und Erlebnisse gepflegt werden.

Die Datenpflege erfolgt dezentral auf Orts- bzw. Leistungsträgerebene, über Regionen bis hin zur TMBW. Insgesamt pflegen über 2.000 Logins ihre Daten ein. Durch die Datenpflege direkt vor Ort ist sichergestellt, dass maximales Expertenwissen ins System kommt, die TMBW sorgt dafür, dass die Daten Sichtbarkeit bekommen. Durch Kooperationen wie mit der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg werden die Daten angereichert und in Wert gesetzt, so kommen beispielsweise ÖPNV-Livedaten ins System.

Ein integrierter Open Data-Check ermöglicht es bei der Eingabe pro Datensatz bzw. pro Bild/Medium zu definieren, welche Lizenz vergeben werden kann. So soll sichergestellt werden, dass die Contentweitergabe klar geregelt ist. Ende 2021 sind über 100.000 Datensätze aus ganz Baden-Württemberg erfasst, jedoch noch nur ein Bruchteil der Daten ist als Open Data lizenziert.

Über den Open Data Pool BW stellt die TMBW die offenen Daten per API Dateninteressenten kostenfrei zur Verfügung. Die in mein.toubiz gepflegten Daten stehen den Touristikerinnen und Touristikern im Land selbst auch zur Verfügung. So können zum Beispiel direkt aus mein.toubiz Websites generiert werden oder Teilelemente wie Veranstaltungskalender auf der eigenen Website integriert werden.

Neben der ständigen (technischen und thematischen) Erweiterung der mein.toubiz-Datenbank unterstützt die TMBW die Einpflegenden in Baden-Württemberg mit begleitenden Online-Seminaren bei der Datenpflege und seit Sommer 2021 mit einem Chatbot.

Allgemeine Informationen zum Datenmanagement in Baden-Württemberg sowie ein Video zu dem TMBW-Tourismustag 2021 sind im Tourismusnetzwerk BW abrufbar.

Ansprechpartnerin bei der TMBW

Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

Mit der BayernCloud Tourismus schafft die BayTM eine digitale Plattform zur Bereitstellung und zum Teilen offener touristischer Daten auf Basis der Softwarelösung dataCycle der pixelpoint multimedia werbe GmbH. Neben den unter open data Lizenzen verfügbaren Daten, wird auch die Plattform unter einer Open Source Lizenz veröffentlicht werden, um eine nachhaltige Weiterentwicklung und langfristige Nutzung der BayernCloud Tourismus zu gewährleisten.

Die als Datendrehscheibe konzipierte BayernCloud ermöglicht einen einfachen Datenaustausch für unterschiedliche Akteur:innen und stellt damit alle relevanten touristischen Informationen mit Hilfe offener Datenlizenzen aus Bayern aktuell und zentral zur weiteren Nutzung bereit. Somit können die Daten einfach und automatisiert für weitere Ausgabekanäle sowie den Knowledge Graph der DZT genutzt werden und die Sichtbarkeit des touristischen Angebotes wird erhöht. Dadurch wird gleichzeitig der Aufwand der Datenpflege für die Regionen, Destinationen und Kommunen reduziert. Außerdem entstehen durch die Vernetzung der Daten und den erleichterten Datenzugang zahlreiche Potentiale für innovative Lösungen für den bayerischen Tourismus.

Neben statischen Daten, wie POIs, Unterkünfte, Gastronomie, Touren, Veranstaltungen und Erlebnisse, werden in Zukunft auch dynamische Daten in die BayernCloud einfließen. Dazu können zum Beispiel Auslastungsdaten von Parkplätzen, Besucheraufkommen, Verkehrsinformationen, Live ÖPNV-Daten sowie Wetterdaten zählen. Diese sollen in Echtzeit in der BayernCloud eingespeist werden und über verschiedene Plattformen, wie Ausflugsticker Bayern ausgespielt werden.

Weitere Informationen zur BayernCloud Tourismus gibt es auf bayerncloud.digital.

Ansprechpartner bei der BayTM

Logo Bayern

Die Digitalisierung im Städtetourismus ist laut dem aktuellen Tourismuskonzept 2018+ Berlins von entscheidender Relevanz. Um diesem Aspekt Rechnung zu tragen, befindet sich visitBerlin, aktuell mitten im digitalen Transformationsprozess. Dieser besteht aus mehreren Einzelbausteinen, wie zum Beispiel der Digitalisierung von Besucherströmen auf Grundlage von Mobilfunkdaten, um eine zukunftsorientierte Ausrichtung sicherzustellen.

Daten und deren Nutzung stellen die elementare Grundlage hierfür dar. Auch unter dem Aspekt der Nutzung für Open Data evaluiert visitBerlin aktuell sämtliche Systeme und deren Inhalte. Es liegt dazu diverses touristisches Wissen zum Beispiel in Form von Events und Veranstaltungen, Multimedialen Informationen, Insidertipps und passenden Produkten vor, das in systemisch vernetzter Form ein noch umfassendes Bild des Berlin-Tourismus liefern wird.

Schon seit längerem werden Informationen auf unserem Hauptportal zu beispielsweise Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen strukturiert und nach schema.org ausgezeichnet ausgegeben. Mit einem künftigen „Datenhub“ sollen diese Informationen gebündelt und einander zugeordnet verfügbar gemacht werden. Die Klammer wird neben der Anbindung der vorhandenen Systeme auch die konsolidierte Basis für die Ausgabe werden und somit auch strukturierte Ausgaben für Open Data breiter zur Verfügung stellen zu können.

Ansprechpartner der Berlin Tourismus & Kongress GmbH

Berlin Tourismus & Kongress Gmb

Die TMB betreibt seit über 10 Jahren auf Basis der Datenbanken „Datenmanagementsystem (DAMAS)“, der „Eventdatenbank Brandenburg“ und dem Reservierungssystem „TOMAS“ das ContentNetzwerk Brandenburg (CONI). An das Netzwerk sind rund 450 Redakteure angeschlossen. In den Datenbanken befinden sich rund 15.000 POI-Datensätze, jährlich ca. 35.000 Veranstaltungen und rund 1000 buchbare Leistungsträger. Das CONI wird von der TMB technisch und organisatorisch betrieben. Dies umfasst das Systemhosting, das Regelwerk, Schulungen, Qualitätsmanagement und die Weiterentwicklung des Systems.

Das System versteht sich als Datenmanagementsystem. Durch die Eigenentwicklung des Systems können über die Mandantenfähigkeit und das sehr umfangreiche Rechtesystem pro Mandant individuelle Strukturen aufgebaut werden (eigene Zertifikate, Kategorien, Raumstrukturen, Pflegerechte, Eingabemasken etc.).

Die Daten werden Nutzern täglich als XML zur Verfügung gestellt. Basis der Datennutzung ist ein Contentliefervertrag. Der gesicherte Zugang zu den Daten erfolgt über ein Zertifikat.

Seit 2020 erarbeitet die TMB zusammen mit ihren Partner ein neues Datenmanagementsystem (tourism data hub). Dabei wird ein Inputmanagement-System als Eigenentwicklung erstellt. Die Daten werden dann in ein Outputmanagement-System übergeben, dass die Daten in verschiedenen Formaten distribuiert. Somit kann das Outputmanagement die Daten in Zukunft auch mit der gemeinsam erarbeiteten „erweiterten schema.org Annotation“ ausspielen. Die Datenannotation nach Creative Commons erfolgt im Jahr 2021.

Weitere Informationen sind im Tourismusnetzwerk Brandenburg abrufbar.

Ansprechpartner bei der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH – Geschäftsbereich Marketing & Tourismus

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Im Einklang mit dem Strategischen Marketingplan 2019-2024 des Landes Hessen sieht Hessen Tourismus die Etablierung einer digitalen, landesweiten Daten-Management-Plattform als Datenverbund aller hessischen Tourismusorganisationen in Hessen vor.

Der Tourismus-Hub Hessen wird künftig als landesweite Datenbank für die hessische Tourismuswirtschaft die touristische Vielfalt Hessens mit seinen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten, Unterkünften, Veranstaltungen und seiner Gastronomie einheitlich erfassen, vernetzen und digitalisieren. Ziel ist es, den Content automatisiert und zielgruppenorientiert über die relevanten Kanäle der Gäste auszuspielen und die Sichtbarkeit des touristischen Angebots in Hessen zu erhöhen. Weiterhin sollen durch den direkten Zugriff der Partner und Akteure sowie die Anbindung der Bestandssysteme im Land Datensilos aufgelöst werden, Doppelpflege vermieden werden und die Anbindung an den Knowledge-Graphen der Deutschen Zentrale für Tourismus erfolgen.

In Kooperation mit der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) adaptiert Hessen die graphbasierte Content-Datenbank, der Thüringer Content-Architektur Tourismus (ThüCAT) und implementiert diese in den modularen Tourismus-Hub Hessen. Die Content-Datenbank wird an die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen der hessischen Tourismuswirtschaft angepasst und weiterentwickelt. Basis hierfür bieten die Erkenntnisse aus dem Data-Audit, dass im Jahr 2020 durchgeführt wurde. Ein weiteres Modul des Tourismus-Hubs Hessen ist der sogenannte Erlebnis-Hub, eine Datenbank für buchbare Angebote, wie z.B. Touren und Aktivitäten, sowie der Media-Hub als zentrale Datenbank für touristische Bilder und Videos. Der Meta-Hub, das funktionale User-Frontend ermöglicht allen Destinationen Zugang zum Tourismus-Hub Hessen und sorgt für eine harmonisierte Steuerung und Synchronisierung der Datenbestände. Der modular aufgebaute Tourismus-Hub Hessen ist stetig anpassbar an die Herausforderungen von morgen.

In der länderübergreifenden Kooperation bündeln die Landesmarketing- und -Managementorganisationen Hessen und Thüringen ihre Kräfte und entwickeln die Content-Datenbank zur Sicherstellung eines zukunftssicheren, touristischen Datenmanagements zukünftig gemeinsam weiter. Insbesondere profitieren davon touristische Regionen, die im Grenzgebiet liegen und somit beidseitig – von Hessen und Thüringen – entwickelt und vermarktet werden, wie beispielweise die Rhön oder das Werratal.

Um die unkomplizierte und rechtssichere Verwendung von Bildern und Texten zu gewährleisten, verfolgt das Projekt den Open-Data-Ansatz und einen gemeinsamen touristischen Datenstandard auf Basis von schema.org sowie der Open Data Tourism Alliance (ODTA). Durch einmaliges Einfügen der Daten, entsteht eine zukunftsfähige Gästeinformation, deren Inhalt ohne technische Barrieren sowie maschinenlesbar in die gängigen Anwendungen und digitalen Plattformen, u.a. Suchmaschinen und digitale Sprachassistenzprogramme einfließen kann.

Weitere Informationen zu dem Tourismus-Hub Hessen finden Sie in dem Tourismusnetzwerk.

Ansprechpartner bei der HA Hessen Agentur GmbH

HA Hessen Agentur GmbH

Die Hamburg Tourismus GmbH (HHT) ist ein erfolgreiches Public-Private-Partnership-Modell. Wir haben den Anspruch, Dienstleister, Impulsgeber und Netzwerkpartner für die Branche innerhalb und außerhalb der Stadt zu sein.

In unserer Rolle als Dienstleister hat die Zurverfügungstellung von Content an Leistungsträger und Akteure im Markt seit Jahren einen wichtigen Stellenwert. So wurde beispielsweise seit 2014 in der Veranstaltungsdatenbank der Metropolregion Hamburg schon sehr erfolgreich eine Vorstufe von Open Data realisiert.

Zum Start des Knowledge Graph werden wir die umfangreichen Veranstaltungsdaten von Hamburg einspeisen und danach überprüfen, welche anderen Datentypen aus Sicht der HHT zur Integration in den Graph geeignet sind.

Ansprechpartner bei der Hamburg Tourismus GmbH

Hamburg Tourismus GmbH

Mecklenburg-Vorpommerns touristische Datensammlung von Ausflugszielen, Veranstaltungen und Unterkünften wurde mit Ihrer Erneuerung im Jahr 2013 nach dem Prinzip frei nutzbarer Daten aufgestellt. Die Übersetzung der weitereichenden Nutzungsbedingungen in die weltweiten Standards von Creative Commons wird bis Ende 2023 erarbeitet. Die jetzt gemeinsam genutzte Datenbank des Urlaubslandes zwischen Ostsee und Seenplatte wird von den DMOs, einzelnen Tourismusorten und Fachverbänden befüllt. Durch diese räumliche bzw. thematische Nähe zu den Leistungsträgern sind die Angaben zu einem Ausflugsziel oder einer Sehenswürdigkeit so auch grundsätzlich durch die Touristiker aus der jeweiligen Region geprüft.

Die zentral gespeicherten Daten, aktuell knapp 5.500 Ausflugsziele/Unterkünfte und jährlich über 10.000 Veranstaltungen, stellt der Tourismusverband MV in den Formaten XML, JSON und JSON-LD zur Verfügung. Das derzeitige Nutzerportfolio reicht von Tourismusorten und –regionen in Mecklenburg-Vorpommern über nationale Verkehrsträger bis zu internationalen Marketinginitiativen. Die Ausspielpunkte reichen von Webseiten über Apps bis Outdoor-Touchdisplays. Neue Nutzer sind gerne willkommen.
Auf Veranstaltungen und in Workshops informieren der Landesverband und seine Mitglieder über die Vorteile der Eintragung in die gemeinsame Datenbank und der freien Nutzbarkeit von Daten, was zu einem kontinuierlichen Anwachsen des Datenbestands führt.

Ansprechpartner beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) setzt derzeit im System destination.one von neusta/hubermedia den Niedersachsen Hub um: eine landesweite Datenbank, in der der Content der Regionen und Städte des Landes gebündelt wird.

Die so einheitlich und strukturiert erfassten Daten mit offenen Nutzungslizenzen können zukünftig von allen touristischen Partnern genutzt werden. Mit dem Niedersachsen Hub eng verknüpft ist das Thema Open Data, denn die gebündelten Daten können nur mithilfe entsprechender Lizenzen an andere Nutzer weitergegeben werden.

Einen besonderen Stellenwert nimmt innerhalb des Projektes die Sensibilisierung der Partner zu Themen ein, die mit der Umsetzung des Content-Hubs in Verbindung stehen. Ab Ende 2020 startet daher parallel zur Datenbankeinführung bereits die Kommunikation vielfältiger Weiterbildungsthemen wie z. B. Open Data & Creative Commons, digitale Kontaktpunkte, oder Contenterstellung und relevante Rechtethematik.

Informative Fachbeiträge werden mit Erklärvideos und praxisbezogenen Beispielen angereichert. Dazu werden Musterformulare und Leitfäden entwickelt, um Partnern des Landes greifbare Mehrwerte zu liefern und einen einheitlichen Wissensstand zu erzielen. Außerdem informiert die TMN weiterhin im Rahmen einer Roadshow auf digitalen Informationsterminen und sofern möglich auch vor Ort über das Vorhaben und die Teilnahmemöglichkeiten am Niedersachsen Hub.

Weitere Informationen befinden sich im Tourismusnetzwerk oder zusammengefasst als Imagefilm.

Ansprechpartner bei der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN)

Logo der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH

Touristisches Datenmanagement Nordrhein-Westfalen – offen, vernetzt, digital

Gäste sind heute digital unterwegs. Das Smartphone und andere mobile Endgeräte sind für die Menschen zu einem ständigen Begleiter geworden. Sie kommunizieren über soziale Medien, erhalten ihre Informationen auf unterschiedlichsten Plattformen und buchen den Restaurantbesuch, die Museumsführung und die Unterkunft dort, wo sie sich gerade aufhalten. Dieses veränderte Informations- und Reiseverhalten der Menschen, zugleich aber auch die Diversifikation von Ausgabekanälen und neue Entwicklungen in den Bereichen Big Data, Internet der Dinge oder Künstliche Intelligenz, ist eine der großen Herausforderungen der Branche unserer Zeit.

Hier setzt das vom Land Nordrhein-Westfalen und von der EU geförderte Projekt „Touristisches Datenmanagement Nordrhein-Westfalen – offen, vernetzt, digital“ an. Mit diesem Projekt möchte Tourismus NRW e.V. gemeinsam mit seinen regionalen Partnern und mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik (ISST) dafür sorgen, dass das Reiseland Nordrhein-Westfalen fit für die Zukunft wird – und setzt damit zentrale Anforderungen der Landestourismusstrategie um.

Mit hochwertigen eigenen Daten das Reiseland NRW sichtbarer machen

Es gilt Daten so aufzuarbeiten, dass sie maschinenlesbar sind und auf allen erdenklichen Ausgabegeräten, vom Smartphone bis zum Smartspeaker, zielgruppengerecht und personalisiert in den jeweiligen Reisekontexten ausgespielt werden können. Voraussetzung dafür sind einheitliche Datenstandards und auch die lizenzrechtliche Öffnung. Ein durchgängiger Contentfluss zwischen allen Systemebenen des Tourismus und seiner Leistungsträger sowie qualitätsvolle Daten sind unabdingbar für die Erfüllung der Bedürfnisse neuer Gästegenerationen – und zugleich Nährboden für innovative Ideen, die am Ende auch wieder den Gästen zu Gute kommen.

Technisch wurde deshalb für den NRW-Tourismus ein landesweiter Data Hub geschaffen, der den Austausch sowie die Vernetzung von Daten innerhalb von NRW (aber auch darüber hinaus) ermöglicht.

Der Data Hub NRW

Der Data Hub dient als sogenannte „Datendrehscheibe“, welcher die touristischen Datenströme in Nordrhein-Westfalen steuert. Über Schnittstellen werden die Daten in den Data Hub integriert und die unterschiedlichsten Datentypen auf einer Plattform vereint. Um es möglich zu machen, dass die Daten überall gleichermaßen ausgespielt werden können, müssen die Daten maschinenlesbar gemacht werden. Dies bedeutet, dass sie nach einem einheitlichen Standard strukturiert und, soweit schützenswerte Inhalte vorliegen, mit einer gültigen Lizenz versehen werden müssen.

Schaubild Data Hub NRW

© Tourismus NRW e.V.

Durch zentrale Steuerung und einheitliche Qualitätskriterien werden wir in Nordrhein-Westfalen künftig gemeinsam die Datenqualität und deren Nutzbarkeit erhöhen. So stärken wir nicht nur unsere digitale Präsenz, sondern auch die Kooperationen und Vernetzung zwischen den Partnern. Einmal pflegen, überall ausspielen – ein Mehrwert für jeden!

Auf der Ausgabeseite können in Zukunft unterschiedlichste Akteure auf die Daten zugreifen und diese ausspielen. Gäste erhalten somit über alle Informationskanäle unkompliziert Informationen, wann, wie und wo sie diese benötigen. Durch seine offene Struktur ermöglicht es der touristische Data Hub Nordrhein-Westfalen neuen, innovativen Dienstleistern, Ihre Produkte direkt mit hochwertigen touristischen Daten zu befüllen: Alle Akteure im Land sind also ab dem ersten Tag in neuen Apps, Portalen und weiteren relevanten Kanälen hinterlegt.

Vernetzung und Agilität sind wichtige Voraussetzungen

Um die gesetzten Ziele erreichen zu können, bedarf es wichtiger Voraussetzungen, etwa der systematischen Vernetzung auf verschiedenen Ebenen: Die Verzahnung der nordrhein-westfälischen Regionen mit dem touristischen Landesverband ist ebenso bedeutsam wie der Austausch mit den handelnden Akteuren im Deutschlandtourismus, denn die Entwicklung eines landesweiten Data Hub muss schließlich mit anderen Lösungen, zum Beispiel dem geplanten Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), kompatibel sein.

Weitere wichtige Schritte des Pilotprojekts sind die Realisierung eines umfassenden Change-Prozesses durch die Umstellung vom reinen Marketing auf das Management und die Bewirtschaftung von Daten, die Einführung agiler Organisationsprinzipien angesichts der immer kürzer werdenden Produkt- und Innovationszyklen sowie die Umstellung auf neue Sinus-Zielgruppen und deren verändertes Reise- und Buchungsverhalten. Das Projekt bindet auch korrespondierende Marktforschungsaktivitäten ausdrücklich mit ein.

Projektumsetzung

Zum Projektstart im September 2019 wurde ebenfalls eine erste Bestandsaufnahme der Daten-Systemlandschaft in NRW vorgenommen. Außerdem wurden im Hinblick auf die Entwicklung einer landesweiten Contentstrategie Workshops mit den regionalen Partnern des Tourismus NRW veranstaltet. In der ersten Phase des Projekts steht vor allem der Kompetenzaufbau der beteiligten Projektpartner im Mittelpunkt. Hierzu wurde ein entsprechendes Qualifizierungsprogramm ausgearbeitet. Zur ITB 2021 wurde der Data Hub NRW sowie die dazugehörige Projektwebseite gelauncht. Hier finden sie weitreichende Informationen über das Projektvorhaben, der aktuellen Umsetzungsstand sowie Wissensinhalten.

Projektaufbau

In diesem Projekt sollen gemeinsam mit Projektpartnern die genannten Herausforderungen gemeistert und die Ziele erreicht werden. Über die modellhafte Umsetzung (Real-Labor) von Maßnahmen vor Ort in den Regionen sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die dann dazu dienen, Anpassungen vorzunehmen und aus der Pilotierung heraus zukünftig eine landesweite Lösung zu schaffen.
Die neue Landestourismusstrategie empfiehlt für NRW eine dezentral zu organisierende, aber gleichwohl vernetzte Daten- und Contentstrategie. Hierfür wird eine qualifizierte Partnerstruktur entlang der neuen Aufgaben aufgebaut. Für diesen Zusammenschluss stehen der Tourismus NRW e.V. und seine touristischen Regionen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebsite und dem B2B-Portal von Tourismus NRW e.V.

Ansprechpartner beim Tourismus NRW e.V.

Logo Tourismus NRW e.V.

Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) managt und betreibt mit den zehn Ferienregionen von Rheinland-Pfalz (RLP) und 135 Orten bereits seit fast 20 Jahren den digitalen Wissensschatz Rheinland-Pfalz. Er beinhaltet die touristische Infrastruktur (z.B. Touren, Unterkünfte, Einkehrmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten) und das touristische Angebot (z.B. Veranstaltungen, Pauschalen, Erlebnisse, Gästeführungen) des Landes. Dieser dezentral gepflegte Content ist Grundlage für das touristische Marketing und für Gästeservices und wird an verschiedenen Touchpoints in Wert gesetzt. Derzeit sind mehr als 200 Ausspielkanäle angebunden (z.B. Webseiten, Tourenportale, Apps, Buchungsportale).

Im Rahmen der Tourismus Strategie RLP 2025 werden die Daten in einem DatenHub zusammengefasst und für den digitalen Wissensschatz die rechtlichen, organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen geschaffen, die die Bereitstellung des digitalen Wissensschatzes als Open Data ermöglichen. Hierzu zählt auch die Erarbeitung von Muster-Vertragsvorlagen. Neben der Bereitstellung der Daten für den Knowledge Graph der DZT können aus dem DatenHub heraus Datensammlungen kuratiert und gezielt an Partner/weitere Ausspielkanäle weitergegeben werden. Außerdem arbeitet die RPT am Anschluss zusätzlicher sowohl touristischer als auch nicht-touristischer Quellsysteme, um den digitalen Wissensschatz stetig zu erweitern und zu verbessern. Die RPT beteiligt sich in verschiedenen Arbeitsgruppen an der Entwicklung von einem gemeinsamen touristischen Knowledge Graphen für Deutschland und die DACH-Region.

Ansprechpartner bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Im Zusammenhang mit dem Thema Open Data hat die Tourismus Zentrale Saarland GmbH bereits verschiedene Aktivitäten angeleitet. In Zusammenarbeit mit der Agentur land in sicht ist die neue Version des Content Management Systems „toubiz“ online gegangen. Hier werden die verschiedenen bereits in strukturierter Form vorhandenen Daten der POIs, Veranstaltungen, Gastronomiebetriebe, Direktvermarkter und Orte aus dem gesamten Saarland aus zwei Portalen in ein zentrales System exportiert.

Die Pflege der Daten ist somit übersichtlicher, ausführlicher und flexibler als zuvor. Die Zusammenarbeit mit der Agentur ist dabei ein sich stetig optimierender Prozess, in dem neue digitale Lösungen erarbeitet werden und bestehendes verbessert wird. Auch im Kontext der Großregion aus Rheinland-Pfalz, Luxemburg, Wallonie, Ostbelgien, Lothringen und dem Saarland wird bereits an einem Datensammler gearbeitet, der die Grundlage für eine gemeinsame, grenzüberschreitende Vermarktung darstellen soll.

Über diese Projekte und Tätigkeiten und dem aktuellen Sachstand des Open-Data Projektes auf Bundesebene werden die einzelnen Regionen im Saarland regelmäßig informiert und über die Entwicklungen beim Thema Open Data auf dem Laufenden gehalten.

Ansprechpartnerin der Tourismus Zentrale Saarland GmbH

Logo Saarland

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (MGS) hat im Januar 2022 mit dem Launch ihrer neuen Website als erstem Ausgabekanal offiziell das Sachsen-Tourismusnetzwerk, kurz SaTourN, gestartet. Gemeinsam mit ihren touristischen Partnern, den Städten und Regionen in Sachsen, konnte die TMGS in den vergangenen beiden letzten Jahren intensiv mit großem Einsatz und hoher Innovationskraft an diesem tourismusstrategisch zentralen Projekt arbeiten.

In dieser Digital-Architektur für den Tourismus in Sachsen werden Daten gemäß einem einheitlichen Schema so aggregiert und aufbereitet, dass sie gemeinschaftlich für verschiedene digitale Anwendungen zugänglich und nutzbar gemacht werden. Herzstück von SaTourN ist eine relationale Datenbank, die touristische Daten – Gastgeber-, Veranstaltungs-, Gastronomie-, Touren-, POI- und Angebotsdaten – bereitstellt. Als Datenhub ist sie mit verschiedenen Primärsystemen – Outdooractive, Feratel, Regiondo, TIS, BookingKit und DAMAS – über Schnittstellen verbunden. Diese Systeme werden bereits seit vielen Jahren im Reiseland Sachsen intensiv von touristischen Akteuren genutzt, sodass eine dezentrale Datenpflege über gelernte Strukturen möglich ist.

Die neue Digital-Architektur verfolgt dabei das Ziel, hochwertigen Content bereitzustellen. Der eindeutige Vorteil lautet hier: Einmal bündeln, verschiedenfach ausgeben!

Der Freistaat Sachsen ist mit der zukunftsträchtigen Digital-Architektur für den Tourismus in Sachsen Teil des bundesweiten Innovationsprojekts Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus. Die touristischen Daten in der zentralen Datenbank werden in einem offenen, frei nutzbaren und zugänglichen System gebündelt, für die Nutzung auf Bundesebene aufbereitet und in die Deutschland-Datenbank der Deutschen Zentrale für Tourismus DZT (Open Data-/Knowledge Graph) übertragen. Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT): „Mit dem Start der zentralen touristischen Datenbank leistet Sachsen einen wichtigen Beitrag zur Realisierung des Open Data-/Knowledge Graph-Projektes – des bisher umfangreichsten digitalen Infrastrukturprojektes für den Deutschlandtourismus.

Das Video zur Digital-Architektur für den Tourismus in Sachsen verdeutlicht das Anliegen und die Umsetzung des Projektes.

Die TMGS versteht sich als Kompetenzzentrum und Innovationstreiber in diesem Digitalprojekt. Ihre Aufgabe ist es, SaTourN regionsübergreifend zu koordinieren und weiterzuentwickeln sowie die Destinationen bei der Umsetzung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Zur technischen Koordinierung wird sie von den Digital-Agenturen neusta destination solutions GmbH und hubermedia GmbH, die gemeinsam die open-data-fähige Datenbanklösung „destination.one“ mit einem Framework-Konzept anbieten, unterstützt.

Die neue Website kann von Partnern im Land als Framework, ein individualisierbares Baukastensystem, genutzt werden. So folgen die ersten regionalen Marketingorganisationen – Dresden Marketing GmbH, die Leipzig Tourismus- und Marketing GmbH, die CWE – Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, der Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V. und die Tourismusregion Zwickau e.V. – dem Modell der TMGS und werden in den nächsten Wochen ihre eigenen Websites launchen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie im Tourismusnetzwerk Sachsen.

Ansprechpartnerin bei der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Projektbeschreibung und Vorgehensweise

Open Data ist in aller Munde. Der offene und einfache Zugriff auf existierende Daten ist eines der aktuellen Themen, nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in Wirtschaft und Tourismus. Grundsätzlich geht es um die freie Nutzbarkeit, Weiterverbreitung und Weiterverwendung von Datenbeständen – etwa Geodaten, Verkehrsinformationen oder wissenschaftliche Erkenntnisse.

Was ist SAiNT?
SAiNT steht als Akronym für Sachsen-Anhalt intelligent Networking Technology. Ziel von SAiNT ist es, im Land Sachsen-Anhalt an unterschiedlichen Stellen gesammelte Datenbestände zu vereinigen, aufzubereiten und zu verbreiten. Grundsätzlich sollen die von SAiNT aufbereiteten Daten als Open Data der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

Bei den von uns ausgewählten Daten handelt es sich um infrastrukturelle, touristische und für Investoren relevante Informationen. Unser Anliegen ist es, Nutzer:innen schnell und einfach eine Übersicht zur Verfügung zu stellen, welche „Points of Interest“ es in einer Region X gibt, diese zu filtern, aber auch im Detail anzusehen.

Schließlich wollen wir auf den Grundlagen von SAiNT unsere Angebote weiterentwickeln – sowohl das touristische Marketing als auch das Standortmarketing – und neue digitale Ausgabekanäle für eine noch effektivere Zielgruppenansprache schaffen.

Schaubild des Projekts SAiNT

© Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Warum noch eine Datenbank?
Der Vorteil der zentralen Datenbank liegt in der Vereinheitlichung von Datenzugriffen und Datenformaten. In den Quelldatenbanken liegen die Informationen nicht in einheitlicher Form vor, so dass eine augenscheinlich einfache Abfrage wie „zeige mir Sehenswürdigkeiten, Hotels und Bushaltestellen in zehn Kilometer Umkreis“ zu einer komplexen Aufgabe wird, die viel zu lange dauern würde, um für Nutzer:innen von Wert zu sein. Dies wird durch die Zusammenführung deutlich beschleunigt.

Vorteilhaft ist ebenfalls, dass die Datenbank regelmäßig aus den Quelldaten aktualisiert wird. So muss sich niemand Gedanken machen, dass Informationen nun noch an einer weiteren Stelle gepflegt werden müssen – alle Daten werden dort weiter aktuell gehalten, wo dies auch jetzt schon passiert. So verbindet SAiNT den Vorteil verteilter Datenhaltung und vielen Beitragenden mit einer schnell antwortenden, zentralisierten Datenbank.

Schritte zum Ziel
Um dieses weit gesteckte Ziel zu erreichen, gehen wir in mehreren Schritten vor. Nachdem relevante Daten in unterschiedlichsten Datenbanken identifiziert worden sind, haben wir die Zusammenführung und Ausarbeitung dieser Daten ausgeschrieben und vergeben. Dieser Aufgabenbereich befindet sich aktuell in der Umsetzung, wie auch in der Grafik ablesbar.

In weiteren Schritten wird zunächst die API für den Zugriff auf die Datenbank definiert und designt, so dass auf die Datenbank zugegriffen werden und diese intelligent durchsucht werden kann. Anschließend wird eine Webapplikation gestaltet, die nicht nur den aufbereiteten Zugriff für Endnutzer:innen ermöglicht, sondern auch den Partnern der IMG – ob Gemeinde, Tourismusorganisation oder Investorenservice – erlaubt, ihre eigene Variante von SAiNT auf ihren Seiten einzubauen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.

Ansprechpartnerin und Ansprechpartner bei der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Wer sich zukunftsfähig aufstellen will, vernetzt seine Daten. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein verfolgt das Ziel eines überregionalen, zukunftsfähigen Datenmanagements für den gesamten Schleswig-Holstein-Tourismus. Langfristig, so die Vision, sollen Daten für die unterschiedlichsten UseCases auf den unterschiedlichsten Medien ausgespielt werden können, um so den Reisenden auf den unterschiedlichsten Kanälen zu erreichen.

Grundlage bilden die im Landesmarketing vorhandenen Strukturen und Datenbanken insbesondere bei der TA.SH. Um einen Austausch mit weiteren Akteuren im Land zu gewährleisten, verfolgt die TA.SH das Konzept einer digitalen Datendrehscheibe. So kann über die Schnittstelle TA.SH ein Austausch mit anderen erfolgen, auch wenn jeweils vor Ort verschiedene Systeme für die eigene Datenverwaltung benutzt werden.

Ansprechpartner bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH)

Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH)

„Die zielgenaue digitale Präsenz der touristischen Betriebe ist ein Schlüsselfaktor, um potenzielle Gäste im In- und Ausland auf Thüringen und seine attraktiven Angebote aufmerksam zu machen“, so Tiefensee weiter. Das Handlungsfeld Digitalisierung im Tourismus sei daher auch ein Schwerpunkt in der Thüringer Tourismusstrategie 2025. Dreh- und Angelpunkt dabei ist die Datenbank „ThüCAT“, die als offene Plattform zukünftig allen touristischen Akteuren ermöglicht, ihre Daten in einem gemeinsamen System abzulegen, zu pflegen und zu verwalten.

Die Daten – etwa Bilder, Artikel, Videos, Kontakte etc. – können anschließend auf verschiedenen Kanälen – etwa auf www.thueringen-entdecken.de, der eigenen Internetseite oder gängigen Buchungsportalen ausgespielt oder aber auch durch andere touristische Seiten genutzt werden. Durch gleichzeitige Verknüpfung von abgefragten Daten mit anderen Informationen, etwa zu Angeboten, Führungen, Routen etc., können dem Gast alle relevanten Informationen aktuell und in hoher Qualität zur Verfügung gestellt werden. Damit werde die Sichtbarkeit der touristischen Betriebe – vor allem der kleinen, die nicht über die notwendigen Ressourcen etwa eines kompletten eigenen Internetauftritts verfügen – um ein Vielfaches erhöht, erklärt Tiefensee.

Aktuell arbeiten das Thüringer Wirtschaftsministerium und die Thüringer Tourismus GmbH mit den Pilotpartnern der ThüCAT, dem Regionalverbund Thüringer Wald e.V., der Rhön GmbH, der Meiningen GmbH und der Stadt Schmalkalden gemeinsam am Aufbau und den Funktionalitäten der Datenbank sowie an den begleitenden Prozessen, wie der Content-Strategie. Ziel ist es, alle bereitwilligen Akteure in Thüringen flächendeckend in das Projekt involvieren zu können. Die Investitionskosten von 650.000 Euro für den Aufbau werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gezahlt. Die laufenden Kosten nach der Implementierung teilen sich künftig die TTG und die anerkannten Destinationsmanagementorganisationen auf regionaler Ebene jeweils hälftig.

Ansprechpartner bei der Thüringer Tourismus GmbH

Thüringer Tourismus GmbH

Deutschlands Metropolen sind an der Spitze – traditionell und modern zu gleich locken sie Jahr für Jahr Millionen von Touristen an. Die Marketingorganisation Magic Cities Germany hat sich das Ziel gesetzt, gemeinsame Medien-, Marketing- und Verkaufsaktivitäten für die zehn größten deutschen Städte umzusetzen und diese so in ausgewählten Überseemärkten bekannt zu machen und das Übernachtungsaufkommen zu steigern. Dem Verbund gehören Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart an. Die Magic Cities repräsentieren knapp 30 % Prozent des Incomings in Deutschland und sind damit ein wesentlicher Faktor für den Tourismusstandort Deutschland.

Besonders in den Metropolregionen existieren unzählige unterschiedliche Daten, die für Touristen von Belang sind, wenn sie einen gelungenen Aufenthalt erleben wollen. Mit Ihrem Know-how tragen die Magic Cities dazu bei, praxisgerechte Strukturen für das Open Data-Projekt zu entwickeln.

Für weitere Informationen zu den Open Data-Aktivitäten vor Ort wenden Sie sich bitte an die Tourismus-Marketingorganisation der jeweiligen Stadt.

Magic Cities Germany