Neben den Aktivitäten der Open Data Projektgruppe sind die LMOs und Magic Cities ebenfalls in Ihren Bundesländern und Städten aktiv dabei das Thema voranzutreiben. Der folgende Artikel soll Ihnen einen kurzen Überblick der aktuellen Projektstände und weiteren Vorgehensweisen liefern. Bei Rückfragen stehen Ihnen die regionalen Ansprechpartner zur Verfügung.

Auf Landesebene wurde in BW die Datenbank toubiz der land in sicht AG – die auch im neuen Landestourismuskonzept als zentrale Datenbank verankert ist – als gemeinsamer Daten-Pool für alle touristischen Daten grundlegend überarbeitet. Integriert wurde ein „Open Data-Check“, um sicherzustellen, dass die Contentweitergabe klar geregelt ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Digitalisierung von touristischem Insiderwissen.

Offiziell vorgestellt wird die Datenbank Anfang Dezember in Stuttgart. Als Hilfestellung für die Produktion von entsprechendem „open“ Content wird den Partnern im Land ein Muster für eine Auftragsproduktion zur Verfügung gestellt.

Im kommenden Jahr folgen Schulungsunterlagen und -veranstaltungen, um die Themen Digitalisierung, Open Data und Datenmanagement vertiefend ins Land zu tragen.

Informationen sind im Tourismusnetzwerk BW abrufbar.

Ansprechpartnerin bei der TMBW

Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

Damit die Chancen der Digitalisierung in der Tourismusbranche besser genutzt werden können, hat sich das Projekt “BayernCloud im Tourismus” das Ziel gesetzt, eine offene digitale Dateninfrastruktur als Grundlage für Innovationen und neue Geschäftsmodelle im Tourismus für die Pilotregion Allgäu aufzubauen.

Die als Datendrehscheibe geplante BayernCloud soll zukünftig einen einfachen Datenaustausch für unterschiedliche Akteure ermöglichen und alle relevanten touristischen Informationen in Bayern aktuell und zentral zur weiteren Nutzung bereitstellen. Die by.TM ist assoziierter Projektpartner der BayernCloud. Weitere Partner sind: fortiss GmbH (München), Hochschule Kempten hubermedia GmbH (Lam), Outdooractive GmbH & Co. KG (Immenstadt) und als Pilotregion die Allgäu GmbH. Ermöglicht wird das Projekt durch das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie.

Weitere Informationen: https://bayerncloud.digital/tourismus/

Ansprechpartner bei der Bayern Tourismus Marketing GmbH

Bayern Tourismus Marketing GmbH

Die Digitalisierung im Städtetourismus ist laut dem aktuellen Tourismuskonzept 2018+ Berlins von entscheidender Relevanz. Um diesem Aspekt Rechnung zu tragen, befindet sich visitBerlin, aktuell mitten im digitalen Transformationsprozess. Dieser besteht aus mehreren Einzelbausteinen, wie zum Beispiel der Digitalisierung von Besucherströmen auf Grundlage von Mobilfunkdaten, um eine zukunftsorientierte Ausrichtung sicherzustellen.

Daten und deren Nutzung stellen die elementare Grundlage hierfür dar. Auch unter dem Aspekt der Nutzung für Open Data evaluiert visitBerlin aktuell sämtliche Systeme und deren Inhalte. Es liegt dazu diverses touristisches Wissen zum Beispiel in Form von Events und Veranstaltungen, Multimedialen Informationen, Insidertipps und passenden Produkten vor, das in systemisch vernetzter Form ein noch umfassendes Bild des Berlin-Tourismus liefern wird.

Schon seit längerem werden Informationen auf unserem Hauptportal zu beispielsweise Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen strukturiert und nach schema.org ausgezeichnet ausgegeben. Mit einem künftigen „Datenhub“ sollen diese Informationen gebündelt und einander zugeordnet verfügbar gemacht werden. Die Klammer wird neben der Anbindung der vorhandenen Systeme auch die konsolidierte Basis für die Ausgabe werden und somit auch strukturierte Ausgaben für Open Data breiter zur Verfügung stellen zu können.

Ansprechpartner der Berlin Tourismus & Kongress GmbH

Berlin Tourismus & Kongress Gmb

Die TMB betreibt seit über 10 Jahren auf Basis der Datenbanken „Datenmanagementsystem (DAMAS)“, der „Eventdatenbank Brandenburg“ und dem Reservierungssystem „TOMAS“ das ContentNetzwerk Brandenburg (CONI). An das Netzwerk sind rund 450 Redakteure angeschlossen. In den Datenbanken befinden sich rund 15.000 POI-Datensätze, jährlich ca. 35.000 Veranstaltungen und rund 1000 buchbare Leistungsträger. Das CONI wird von der TMB technisch und organisatorisch betrieben. Dies umfasst das Systemhosting, das Regelwerk, Schulungen, Qualitätsmanagement und die Weiterentwicklung des Systems.

Das System versteht sich als Datenmanagementsystem. Durch die Eigenentwicklung des Systems können über die Mandantenfähigkeit und das sehr umfangreiche Rechtesystem pro Mandant individuelle Strukturen aufgebaut werden (eigene Zertifikate, Kategorien, Raumstrukturen, Pflegerechte, Eingabemasken etc.).

Die Daten werden Nutzern täglich als XML zur Verfügung gestellt. Basis der Datennutzung ist ein Contentliefervertrag. Der gesicherte Zugang zu den Daten erfolgt über ein Zertifikat.

Seit 2020 erarbeitet die TMB zusammen mit ihren Partner ein neues Datenmanagementsystem (tourism data hub). Dabei wird ein Inputmanagement-System als Eigenentwicklung erstellt. Die Daten werden dann in ein Outputmanagement-System übergeben, dass die Daten in verschiedenen Formaten distribuiert. Somit kann das Outputmanagement die Daten in Zukunft auch mit der gemeinsam erarbeiteten „erweiterten schema.org Annotation“ ausspielen. Die Datenannotation nach Creative Commons erfolgt im Jahr 2021.

Weitere Informationen sind im Tourismusnetzwerk Brandenburg abrufbar.

Ansprechpartner bei der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH – Geschäftsbereich Marketing & Tourismus

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Im Zuge der Entwicklung des „Strategischen Marketingplans für Hessen 2019-2024 – Tourismus 4.0“ wurden Ziele und Kernaufgaben definiert, die die Basis einer Open-Data-Strategie bilden und diese stützen.

Kernpunkte sind:

  • Erarbeitung eines Content-/Daten-Management-Konzepts
  • Entwicklung digitaler Infrastrukturen
  • Aufbau und Unterhaltung einer qualitätsorientierten, digitalen, landesweit einheitlichen Daten-Management-Plattform als Datenverbund aller hessischer Tourismusorganisationen
  • digitale Kompetenzvermittlung durch Hessen Tourismus
  • Implementierung digitaler Tools

Ansprechpartner bei der HA Hessen Agentur GmbH

HA Hessen Agentur GmbH

Die Hamburg Tourismus GmbH (HHT) ist ein erfolgreiches Public-Private-Partnership-Modell. Wir haben den Anspruch, Dienstleister, Impulsgeber und Netzwerkpartner für die Branche innerhalb und außerhalb der Stadt zu sein.

In unserer Rolle als Dienstleister hat die Zurverfügungstellung von Content an Leistungsträger und Akteure im Markt seit Jahren einen wichtigen Stellenwert. So wurde beispielsweise seit 2014 in der Veranstaltungsdatenbank der Metropolregion Hamburg schon sehr erfolgreich eine Vorstufe von Open Data realisiert.

Zum Start des Knowledge Graph werden wir die umfangreichen Veranstaltungsdaten von Hamburg einspeisen und danach überprüfen, welche anderen Datentypen aus Sicht der HHT zur Integration in den Graph geeignet sind.

Ansprechpartner bei der Hamburg Tourismus GmbH

Hamburg Tourismus GmbH

Mecklenburg-Vorpommerns touristische Datensammlung von Ausflugszielen, Veranstaltungen und Unterkünften wurde mit Ihrer Erneuerung im Jahr 2013 nach dem Prinzip frei nutzbarer Daten aufgestellt. Die Übersetzung der weitereichende Nutzungsbedingungen in die weltweiten Standards von Creative Commons wird in 2021 erarbeitet. Die jetzt gemeinsam genutzte Datenbank des Urlaubslandes zwischen Ostsee und Seenplatte wird von den DMOs, einzelnen Tourismusorten und Fachverbänden befüllt. Durch diese räumliche bzw. thematische Nähe zu den Leistungsträgern sind die Angaben zu einem Ausflugsziel oder einer Sehenswürdigkeit so auch grundsätzlich durch die Touristiker aus der jeweiligen Region geprüft.

Die zentral gespeicherten Daten, aktuell knapp 5.000 Ausflugsziele/Unterkünfte und jährlich über 10.000 Veranstaltungen, stellt der Tourismusverband MV in den Formaten XML, JSON und JSON-LD zur Verfügung. Das derzeitige Nutzerportfolio reicht von Tourismusorten und –regionen in Mecklenburg-Vorpommern über nationale Verkehrsträger bis zu internationalen Marketinginitiativen. Die Ausspielpunkte reichen von Webseiten über Apps bis Outdoor-Touchdisplays. Neue Nutzer sind gern willkommen.
Auf Veranstaltungen und in Workshops informieren der Landesverband und seine Mitglieder über die Vorteile der Eintragung in die gemeinsame Datenbank und der freien Nutzbarkeit von Daten, was zu einem kontinuierlichen Anwachsen des Datenbestands führt.

Ansprechpartner beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) setzt derzeit im System destination.one von neusta/hubermedia den Niedersachsen Hub um: eine landesweite Datenbank, in der der Content der Regionen und Städte des Landes gebündelt wird.

Die so einheitlich und strukturiert erfassten Daten mit offenen Nutzungslizenzen können zukünftig von allen touristischen Partnern genutzt werden. Mit dem Niedersachsen Hub eng verknüpft ist das Thema Open Data, denn die gebündelten Daten können nur mithilfe entsprechender Lizenzen an andere Nutzer weitergegeben werden.

Einen besonderen Stellenwert nimmt innerhalb des Projektes die Sensibilisierung der Partner zu Themen ein, die mit der Umsetzung des Content-Hubs in Verbindung stehen. Ab Ende 2020 startet daher parallel zur Datenbankeinführung bereits die Kommunikation vielfältiger Weiterbildungsthemen wie z. B. Open Data & Creative Commons, digitale Kontaktpunkte, oder Contenterstellung und relevante Rechtethematik.

Informative Fachbeiträge werden mit Erklärvideos und praxisbezogenen Beispielen angereichert. Dazu werden Musterformulare und Leitfäden entwickelt, um Partnern des Landes greifbare Mehrwerte zu liefern und einen einheitlichen Wissensstand zu erzielen. Außerdem informiert die TMN weiterhin im Rahmen einer Roadshow auf digitalen Informationsterminen und sofern möglich auch vor Ort über das Vorhaben und die Teilnahmemöglichkeiten am Niedersachsen Hub.

Weitere Informationen befinden sich im Tourismusnetzwerk oder zusammengefasst als Imagefilm.

Ansprechpartner bei der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN)

TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN)

Die Entwicklungen im Bereich Big Data, Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz stellen für den Tourismus eine große Herausforderung dar, der sich Tourismus NRW gemeinsam mit seinen Partnern mit dem angestrebten Projekt „Touristisches Datenmanagement Nordrhein-Westfalen – offen, vernetzt, digital“ stellen möchte.

Daten müssen so aufgearbeitet werden, dass sie maschinenlesbar sind und unabhängig von den Ausgabeformaten – vom Smartphone bis zum großen Screen – jedem touristischen Akteur in NRW und darüber hinaus zur Verfügung stehen. Elementar sind hierbei einheitliche Datenstandards und die lizenzrechtliche Öffnung der Daten, die eine entsprechende Sichtbarkeit entwickeln sollen.

Denn die Daten sollen sowohl von lokalen Akteuren als auch von Externen genutzt und verbreitet werden, damit der NRW-Tourismus regional wie überregional in allen Ausgabeformaten und auf allen -kanälen die größtmögliche Sichtbarkeit erhält und so seine Relevanz auch digital und für die Zukunft halten und ausbauen kann.

Ansprechpartner beim Tourismus NRW e.V.

Tourismus NRW e.V.

„Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) managt und betreibt mit den zehn Ferienregionen von Rheinland-Pfalz (RLP) und 135 Orten seit 17 Jahren den digitalen Wissensschatz Rheinland-Pfalz. Er beinhaltet die touristische Infrastruktur (z.B. Touren, Unterkünfte, Einkehrmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten) und das touristische Angebot (z.B. Veranstaltungen, Pauschalen, Erlebnisse, Gästeführungen) des Landes. Dieser dezentral gepflegte Content ist Grundlage für das touristische Marketing und für Gästeservices und wird an verschiedenen Touchpoints in Wert gesetzt. Derzeit sind mehr als 200 Ausspielkanäle angebunden (z.B. Webseiten, Tourenportale, Apps, Buchungsportale).

Im Rahmen der Tourismus Strategie RLP 2025 sind die rechtlichen, organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Bereitstellung des digitalen Wissensschatzes als Open Data ermöglichen. Die RPT beteiligt sich in verschiedenen Arbeitsgruppen an der Entwicklung von einem gemeinsamen touristischen Knowledge Graphen für Deutschland und die DACH-Region.

Ansprechpartner bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Im Zusammenhang mit dem Thema Open Data hat die Tourismus Zentrale Saarland GmbH bereits verschiedene Aktivitäten angeleitet. In Zusammenarbeit mit der Agentur land in sicht ist die neue Version des Content Management Systems „toubiz“ online gegangen. Hier werden die verschiedenen bereits in strukturierter Form vorhandenen Daten der POIs, Veranstaltungen, Gastronomiebetriebe, Direktvermarkter und Orte aus dem gesamten Saarland aus zwei Portalen in ein zentrales System exportiert.

Die Pflege der Daten ist somit übersichtlicher, ausführlicher und flexibler als zuvor. Die Zusammenarbeit mit der Agentur ist dabei ein sich stetig optimierender Prozess, in dem neue digitale Lösungen erarbeitet werden und bestehendes verbessert wird. Auch im Kontext der Großregion aus Rheinland-Pfalz, Luxemburg, Wallonie, Ostbelgien, Lothringen und dem Saarland wird bereits an einem Datensammler gearbeitet, der die Grundlage für eine gemeinsame, grenzüberschreitende Vermarktung darstellen soll.

Über diese Projekte und Tätigkeiten und dem aktuellen Sachstand des Open-Data Projektes auf Bundesebene werden die einzelnen Regionen im Saarland regelmäßig informiert und über die Entwicklungen beim Thema Open Data auf dem Laufenden gehalten.

Ansprechpartnerin der Tourismus Zentrale Saarland GmbH

Tourismus Zentrale Saarland GmbH

Nach der erfolgreichen Ausschreibung Ende 2019 und dem Start des Projekts im Februar 2020, treibt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH den Aufbau der Digital-Architektur für den Tourismus in Sachsen weiter voran. Die bereits ausgereifte Datenbanklösung von Hubermedia ermöglicht dabei eine schnelle technische Umsetzung. Ab Anfang 2021 steht die Weiterentwicklung der Content-Strategie, die Definition einheitlicher Content-Qualität in der Content-Guideline sowie die Definition der Zuständigkeiten im Rahmen einer Content-Governance-Strategie im Fokus. Parallel wird am Website-Relaunch der TMGS sowie an der Framework-Lösung für Anschließer gearbeitet, die für das Ende des zweiten Quartals 2021 geplant sind.

Das Tourismusnetzwerk Sachsen, das die TMGS mit Unterstützung des Landestourismusverband Sachsen e.V. leitet, ging im Dezember 2020 an den Start und wird aktuell von 24 Netzwerkpartnern aus dem ganzen Land – Destinationen, Institutionen und Verbänden – getragen.

Ansprechpartnerin bei der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Projektbeschreibung und Vorgehensweise

Open Data ist in aller Munde. Der offene und einfache Zugriff auf existierende Daten ist eines der aktuellen Themen, nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in Wirtschaft und Tourismus. Grundsätzlich geht es um die freie Nutzbarkeit, Weiterverbreitung und Weiterverwendung von Datenbeständen – etwa Geodaten, Verkehrsinformationen oder wissenschaftliche Erkenntnisse.

Was ist SAiNT?
SAiNT steht als Akronym für Sachsen-Anhalt intelligent Networking Technology. Ziel von SAiNT ist es, im Land Sachsen-Anhalt an unterschiedlichen Stellen gesammelte Datenbestände zu vereinigen, aufzubereiten und zu verbreiten. Grundsätzlich sollen die von SAiNT aufbereiteten Daten als Open Data der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

Bei den von uns ausgewählten Daten handelt es sich um infrastrukturelle, touristische und für Investoren relevante Informationen. Unser Anliegen ist es, Nutzer:innen schnell und einfach eine Übersicht zur Verfügung zu stellen, welche „Points of Interest“ es in einer Region X gibt, diese zu filtern, aber auch im Detail anzusehen.

Schließlich wollen wir auf den Grundlagen von SAiNT unsere Angebote weiterentwickeln – sowohl das touristische Marketing als auch das Standortmarketing – und neue digitale Ausgabekanäle für eine noch effektivere Zielgruppenansprache schaffen.

Schaubild des Projekts SAiNT

© Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Warum noch eine Datenbank?
Der Vorteil der zentralen Datenbank liegt in der Vereinheitlichung von Datenzugriffen und Datenformaten. In den Quelldatenbanken liegen die Informationen nicht in einheitlicher Form vor, so dass eine augenscheinlich einfache Abfrage wie „zeige mir Sehenswürdigkeiten, Hotels und Bushaltestellen in zehn Kilometer Umkreis“ zu einer komplexen Aufgabe wird, die viel zu lange dauern würde, um für Nutzer:innen von Wert zu sein. Dies wird durch die Zusammenführung deutlich beschleunigt.

Vorteilhaft ist ebenfalls, dass die Datenbank regelmäßig aus den Quelldaten aktualisiert wird. So muss sich niemand Gedanken machen, dass Informationen nun noch an einer weiteren Stelle gepflegt werden müssen – alle Daten werden dort weiter aktuell gehalten, wo dies auch jetzt schon passiert. So verbindet SAiNT den Vorteil verteilter Datenhaltung und vielen Beitragenden mit einer schnell antwortenden, zentralisierten Datenbank.

Schritte zum Ziel
Um dieses weit gesteckte Ziel zu erreichen, gehen wir in mehreren Schritten vor. Nachdem relevante Daten in unterschiedlichsten Datenbanken identifiziert worden sind, haben wir die Zusammenführung und Ausarbeitung dieser Daten ausgeschrieben und vergeben. Dieser Aufgabenbereich befindet sich aktuell in der Umsetzung, wie auch in der Grafik ablesbar.

In weiteren Schritten wird zunächst die API für den Zugriff auf die Datenbank definiert und designt, so dass auf die Datenbank zugegriffen werden und diese intelligent durchsucht werden kann. Anschließend wird eine Webapplikation gestaltet, die nicht nur den aufbereiteten Zugriff für Endnutzer:innen ermöglicht, sondern auch den Partnern der IMG – ob Gemeinde, Tourismusorganisation oder Investorenservice – erlaubt, ihre eigene Variante von SAiNT auf ihren Seiten einzubauen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.

Ansprechpartnerin und Ansprechpartner bei der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Wer sich zukunftsfähig aufstellen will, vernetzt seine Daten. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein verfolgt das Ziel eines überregionalen, zukunftsfähigen Datenmanagements für den gesamten Schleswig-Holstein-Tourismus. Langfristig, so die Vision, sollen Daten für die unterschiedlichsten UseCases auf den unterschiedlichsten Medien ausgespielt werden können, um so den Reisenden auf den unterschiedlichsten Kanälen zu erreichen.

Grundlage bilden die im Landesmarketing vorhandenen Strukturen und Datenbanken insbesondere bei der TA.SH. Um einen Austausch mit weiteren Akteuren im Land zu gewährleisten, verfolgt die TA.SH das Konzept einer digitalen Datendrehscheibe. So kann über die Schnittstelle TA.SH ein Austausch mit anderen erfolgen, auch wenn jeweils vor Ort verschiedene Systeme für die eigene Datenverwaltung benutzt werden.

Ansprechpartner bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH)

Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH)

„Die zielgenaue digitale Präsenz der touristischen Betriebe ist ein Schlüsselfaktor, um potenzielle Gäste im In- und Ausland auf Thüringen und seine attraktiven Angebote aufmerksam zu machen“, so Tiefensee weiter. Das Handlungsfeld Digitalisierung im Tourismus sei daher auch ein Schwerpunkt in der Thüringer Tourismusstrategie 2025. Dreh- und Angelpunkt dabei ist die Datenbank „ThüCAT“, die als offene Plattform zukünftig allen touristischen Akteuren ermöglicht, ihre Daten in einem gemeinsamen System abzulegen, zu pflegen und zu verwalten.

Die Daten – etwa Bilder, Artikel, Videos, Kontakte etc. – können anschließend auf verschiedenen Kanälen – etwa auf www.thueringen-entdecken.de, der eigenen Internetseite oder gängigen Buchungsportalen ausgespielt oder aber auch durch andere touristische Seiten genutzt werden. Durch gleichzeitige Verknüpfung von abgefragten Daten mit anderen Informationen, etwa zu Angeboten, Führungen, Routen etc., können dem Gast alle relevanten Informationen aktuell und in hoher Qualität zur Verfügung gestellt werden. Damit werde die Sichtbarkeit der touristischen Betriebe – vor allem der kleinen, die nicht über die notwendigen Ressourcen etwa eines kompletten eigenen Internetauftritts verfügen – um ein Vielfaches erhöht, erklärt Tiefensee.

Aktuell arbeiten das Thüringer Wirtschaftsministerium und die Thüringer Tourismus GmbH mit den Pilotpartnern der ThüCAT, dem Regionalverbund Thüringer Wald e.V., der Rhön GmbH, der Meiningen GmbH und der Stadt Schmalkalden gemeinsam am Aufbau und den Funktionalitäten der Datenbank sowie an den begleitenden Prozessen, wie der Content-Strategie. Ziel ist es, alle bereitwilligen Akteure in Thüringen flächendeckend in das Projekt involvieren zu können. Die Investitionskosten von 650.000 Euro für den Aufbau werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gezahlt. Die laufenden Kosten nach der Implementierung teilen sich künftig die TTG und die anerkannten Destinationsmanagementorganisationen auf regionaler Ebene jeweils hälftig.

Ansprechpartner bei der Thüringer Tourismus GmbH

Thüringer Tourismus GmbH

Deutschlands Metropolen sind an der Spitze – traditionell und modern zu gleich locken sie Jahr für Jahr Millionen von Touristen an. Die Marketingorganisation Magic Cities Germany hat sich das Ziel gesetzt, gemeinsame Medien-, Marketing- und Verkaufsaktivitäten für die zehn größten deutschen Städte umzusetzen und diese so in ausgewählten Überseemärkten bekannt zu machen und das Übernachtungsaufkommen zu steigern. Dem Verbund gehören Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart an. Die Magic Cities repräsentieren knapp 30 % Prozent des Incomings in Deutschland und sind damit ein wesentlicher Faktor für den Tourismusstandort Deutschland.

Besonders in den Metropolregionen existieren unzählige unterschiedliche Daten, die für Touristen von Belang sind, wenn sie einen gelungenen Aufenthalt erleben wollen. Mit Ihrem Know-how tragen die Magic Cities dazu bei, praxisgerechte Strukturen für das Open Data-Projekt zu entwickeln.

Für weitere Informationen zu den Open Data-Aktivitäten vor Ort wenden Sie sich bitte an die Tourismus-Marketingorganisation der jeweiligen Stadt.

Magic Cities Germany