Statements der Geschäftsführer der Landestourismusorganisationen zum Going-live des Knowledge Graphen

„Die rasanten Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz haben uns allen gezeigt, wie schnell der technologische Wandel voranschreitet und unseren Alltag verändert. KI-Anwendungen sind aber auch ein weiteres Beispiel für die Relevanz von Digitalisierung und strukturierten Daten in unserer Branche. Tourismusorganisationen sind auf allen Ebenen gefordert, sich mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen und den Anschluss nicht zu verpassen. Bei der TMBW bauen wir aktuell unser Engagement deutlich aus, richten ein eigenes Team für Datenmanagement & Digitalisierung ein und forcieren das Thema bei unseren Destinationen. Nach Jahren intensiver Vorbereitung ist der Start des Knowledge Graphen nun ein Meilenstein für den Tourismus in Deutschland.“

Andreas Braun
Geschäftsführer Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

Logo Baden-Württemberg

„Wir stehen vor einem fundamentalen Umbruch der bisherigen wirtschaftlichen Dynamiken und Modelle. Und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass diese Veränderung noch Jahre entfernt ist. Die Digitalisierung von Destinationen muss deshalb zu einer Haltung werden: angefangen vom Leistungsträger über die Touristinfos bis hin zur DMO. Richtig strukturierte Daten, Datenpflege, Tourist-Infos mit guter Ausstattung und Digital-Budget sind das Fundament der Zukunft. Dabei setzen wir auf eine bayernweite Open-Data-Strategie und unsere eigene technische Plattform, die BayernCloud Tourismus. Hierbei gilt: Das höchste Gut sind nicht viele Daten, sondern ein semantischer Datenpool, wie ihn der Knowledge Graph der DZT bietet. Denn nur Unternehmen und Destinationen, die rechtzeitig auf Open Data und auf KI setzen, werden die Gewinner von morgen sein.“

Barbara Radomski
Geschäftsführerin BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH

Logo Bayern

„Der Knowledge Graph der DZT ist für Berlin von großer Bedeutung. Als Organisation, die den Aufbau eines touristischen städtischen Datenhubs vorantreibt, kennen wir die Bedeutung von Datenverfügbarkeit und -vernetzung. Strukturierte Daten, die mit dem Projekt zugänglich gemacht werden, spielen bei der Bereitstellung zugeschnittener Informationen für Reisende eine wichtige Rolle. visitBerlin erwartet, dass der Technologieeinsatz dem Gast ein Besseres vor Ort Erlebnis bieten wird.“

Burkhard Kieker
Geschäftsführer visitBerlin

Logo visitberlin

„Mit dem Knowledge Graph gibt es nun eine zentrale Datenquelle für alle touristischen Datensätze aus ganz Deutschland. Gemeinsam mit den Datenstandards, auf die sich der Tourismus erstmals geeinigt hat, bildet dies eine einheitliche Grundlage für einen freien Digitalmarkt. Nicht zuletzt bietet dies auch ein immenses Potenzial für die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. Aus Erfahrung wissen wir, dass strukturierte Daten eine wesentliche Grundlage für klare und verlässliche Informationen sind, die Nutzerinnen und Nutzer auch von Tools der KI erwarten. Gerne haben wir an den Prozessen mitgewirkt und unsere Expertise eingebracht.“

Dieter Hütte
Geschäftsführer TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

„Die Digitalisierung ist aus dem Tourismus nicht mehr wegzudenken und Künstliche Intelligenz (KI) erweitert die Möglichkeiten der Digitalisierung in bislang unbekannte Dimensionen.
Die Verfügbarkeit von Open Data ermöglicht Reisenden und Touristikunternehmen eine personalisierte Reiseplanung und verbessert die Reiseerfahrung. Darüber hinaus trägt es zur Effizienzsteigerung in der Tourismusbranche bei. Wir stehen erst am Beginn einer äußerst spannenden Entwicklung, die es intensiv zu begleiten und, wo angemessen, auch umzusetzen gilt. Wohin die Reise letztlich geht, lässt sich derzeit noch nicht im Ansatz abschätzen, das zeigt das sich vor allem in dem sich rasant entwickelnden Potential von KI-Anwendungen.“

Oliver Rau
Geschäftsführer der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

„Unsere Welt befindet sich in einer Zeit von sich schnell verändernden Herausforderungen. Digitalisierung und KI sind die Gamechanger für effizientere Prozesse sowie die Art, wie wir arbeiten, Informationen erhalten oder weitergeben und wie wir leben. Es wird von entscheidender Bedeutung sein, die riesigen Datenmengen zu verstehen und daraus Wissen abzuleiten. Am Ende geht es vor allen Dingen um den Kern unserer Leidenschaft: Als herausragende Gastgeber für Menschen da sein zu wollen, um ihnen wundervolle Momente zu bereiten.“

Michael Otremba
Geschäftsführer Hamburg Tourismus GmbH

Logo Hamburg

„Für den hessischen Tourismus ist es von enormer Bedeutung, das zukunftsweisende Thema Künstliche Intelligenz aufzugreifen. Wir springen mit dem Content-Hub als Modul des Tourismus-Hub Hessen auf den Digitalisierungszug auf. Eine Aufbereitung der Daten ist dabei die Grundlage zur Förderung der Wertschöpfung im Land mit richtungsweisenden Digitalprojekten. Zusammen mit dem Content-Hub ist der Knowledge Graph ein wichtiger Kanal, um die hessischen Tourismusangebote international sichtbar zu machen.“

Herbert Lang
Abteilungsleiter Hessen Tourismus, HA Hessen Agentur GmbH

Logo Hessen Tourismus

„Die aktuelle KI-Diskussion zeigt, dass der Aufbau von Technologie und Wissen rund um OpenData im Rahmen des DZT-Projektes „Knowledgegraph“ in die richtige Richtung geht. Sie macht auch deutlich, dass wir erst am Anfang einer neuen Entwicklung stehen. Die Erkenntnisse aus dem digitalen MV-Großprojekt namens Modernisierungssprint belegen, dass neben den bereits viel diskutierten Nutzungsszenarien für den Gast ein großes Potenzial in solchen Systemen liegt, um den Herausforderungen der Branche wie beispielsweise dem Arbeitskräftemangel zu begegnen. In den nächsten Jahren wollen wir mehr Leistungsträger*innen und Tourismuspartner*innen zur Nutzung dieser digitalen Möglichkeiten befähigen und sehen insbesondere große Potenziale im Bereich der Service-Automation.“

Tobias Woitendorf
Geschäftsführer Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Logo Mecklenburg-Vorpommern

„Der Niedersachsen Hub verfügt schon jetzt über 12.000 offene Datensätze und die Menge steigt weiter kontinuierlich an. Die ersten Anwendungen sind online und greifen auf die Daten zu, u.a. NaturTrip Niedersachsen und UmweltNAVI Niedersachsen. Wir freuen uns, dass wir an der Entwicklung des Knowledge Graph in den letzten Jahren so intensiv mitarbeiten konnten und kontinuierlich strukturierte und qualitätsoptimierte Open Data-Inhalte aus dem Niedersachsen Hub bereitstellen können. Definitiv spannend sind die Entwicklungen rund um Open Data und ChatGPT: der strukturierte Datenkopf ohne menschliche Affinität macht die Relevanz der Bereitstellung einheitlich strukturierter und offener Inhalte mehr als deutlich.“

Meike Zumbrock
Geschäftsführerin Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH

Logo der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH

„Mit dem Knowledge Graphen der DZT verfügt der Deutschland-Tourismus ab jetzt über ein übergreifendes Datenmanagement-System. Das klingt schlichter als es ist, denn hinter dieser Kraftanstrengung steht der Change vom Content-Marketing zum Content-Management, der Aufbau einer kohärenten Daten-Infrastruktur für eine komplexe Akteur*Innen-Landschaft und die Chance, das, was wir aus den Ländern über unsere Destinationen vermitteln wollen, auch in Zukunft national und international zur Gestaltung bringen zu können. KI, das Miteinander von grüner und digitaler Transformation in einem smarten Tourismus – wir können nun gemeinsam agieren und die nächsten Schritte gehen.“

Dr. Heike Döll-König
Geschäftsführerin Tourismus Nordrhein-Westfalen e. V.

Logo Tourismus NRW e.V.

„Daten sind die Grundlage unseres Handelns auf allen Ebenen. Im Verbund mit Echtzeitdaten wollen wir zunehmend Wissen über unsere Gäste erlangen und sie für die effiziente Ansprache und gewinnbringende Services entlang der Customer Journey nutzen. Deshalb betrachten wir den Einsatz von KI als große Chancen für die Wissensgenerierung, die Vereinfachung von Workflows und letztlich für innovative Leistungen für Gäste. Das DZT Knowledge Graph-Projekt bietet uns eine Plattform, auf deren Grundlage wir diese Innovationen testen und Services anbieten können.“

Stefan Zindler
Geschäftsführer Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Logo Rheinland-Pfalz

„Mit dem Going-Live des Knowledge Graph wird ein neuer wichtiger Meilenstein erreicht: Global Player, aber auch Start-Ups, können die Daten nutzen, um wertvolle Use-Cases zu schaffen. Dadurch können wir uns als Reiseland Saarland online sichtbarer machen, aber auch unsere Partner motivieren weiterhin ihre Daten zu pflegen, zu verbessern und offen zur Verfügung zu stellen. Vor allem der letzte Punkt ist für uns besonders wichtig, um den steigenden Anforderungen an digitalen Möglichkeiten, z.B.: in Form von KI Anwendungen, gerecht zu werden.“

Birgit Grauvogel
Geschäftsführerin Tourismus Zentrale Saarland GmbH

Logo Saarland

„Der Tourismus unterliegt einem steten Wandel durch die digitale Transformation. Daten sind das Gold unserer Zeit und KI-Anwendungen dabei eine die Schlüsseltechnologie. Wir haben mit unserer landesweiten Digital-Architektur SaTourN (Sachsen Tourismus Netzwerk) gemeinsam mit unseren Destinationen in Sachsen die Voraussetzungen für modernes Datenmanagement geschaffen.
Der Knowledge Graph ist einer der wichtigsten Anwendungsfälle für SaTourN. Vom Go Live erhoffen wir uns einen großen Motivationsschub für die Datenpflege in unseren Regionen. Damit ist ein immenser Ansporn für unsere Partner gegeben, ihre Daten noch besser zu qualifizieren.
Wir erwarten dank des Knowledge Graphen einen Sogeffekt auf die Global Player, die mit bekannten und neuen Anwendungen auf Basis der offenen Daten Sachsen als Reiseziel für internationale Gäste noch sichtbarer machen.“

Veronika Hiebl
Geschäftsführerin Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Logo TMGS Sachsen

„Mit dem Launch des Knowledge Graphen der DZT stellt sich Deutschland im Tourismusmarketing für die Zukunft auf und rückt die Interessen seiner Gäste in den Fokus. Sachsen-Anhalt ist Teil dieses Netzwerks: Mit unserem 2022 gelaunchten Open-Data-Portal SAiNT stellen wir strukturierte Daten aus Sachsen-Anhalt zur Verfügung. Doch SAiNT ist nicht nur bereit für KI-basierte Assistenten und digitales Besuchermanagement, sondern integriert perspektivisch wirtschaftliche Standortdaten und spricht damit eine noch breitere Zielgruppe an.“

Dr. Robert Franke
Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Logo Sachsen-Anhalt

„Durch das Open Data-Projekt der DZT entsteht der Knowledge Graph, welcher Daten überregional standardisiert zusammenführt, auszeichnet, dynamisch verknüpft und bereitstellt. So wird die Datennutzung zukünftig auch für uns als Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein effizienter. Diese Graphdatenbank legt den Grundstein für die Entwicklung von Anwendungen für unsere Gäste und die Tourismusbranche insgesamt. Dies wird zu einem verbesserten Reiseerlebnis für alle führen. Nur gemeinschaftlich werden wir die rasante technische Entwicklung mitgestalten können und die Wettbewerbsfähigkeit des Reiselandes Deutschland, damit auch Schleswig-Holsteins, stärken.“

Dr. Bettina Bunge
Geschäftsführerin Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH)

Logo Schleswig-Holstein

„Die Zukunft des Tourismus in Thüringen ist zunehmend von der Digitalisierung geprägt. Die rasanten technischen Entwicklungen und das damit einhergehende veränderte Nutzungsverhalten erfordern ein Umdenken im Umgang mit touristischem Content. Daten werden permanent generiert, gespeichert, ausgewertet und zu neuen Informationen verknüpft.
Hierfür haben wir mit unserer Thüringer Content Architektur Tourismus (ThüCAT) einen ersten Schritt gemacht und so ist es für uns vollkommen logisch, unsere Erfahrungen und unser Wissen aktiv in das Knowledge Graph-Projekt einzubringen. Denn nur durch eine Vernetzung in diesem zentralen Baustein können wir gemeinsam den digitalen Tourismus voranbringen, die Vielfalt unseres Landes auf innovative Weise darstellen, Besuchern maßgeschneiderte, aktuelle Informationen bieten und so im weltweiten Wettbewerb bestehen.
Der Knowledge Graph wird das Tourismuserlebnis in Thüringen und im ganzen Bundesgebiet bereichern und zu einer nachhaltigen Entwicklung des Tourismus beitragen. Lassen Sie uns dieses Potenzial des digitalen Wandels nutzen und mittels innovativer Technologien Thüringen und alle anderen Bundesländer als attraktives Reiseziel positionieren.“

Christoph Gösel
Geschäftsführer der Thüringer Tourismus GmbH

Thüringer Tourismus GmbH
Zurück zum Artikel: Die Zukunft des Datenmanagements für den deutschen Incoming Tourismus