PROJEKT

Hintergrundinformationen zu dem Open Data-Projekt

Die grenzüberschreitende Verfügbarkeit von touristischen Daten in hoher Qualität ist essenziell, damit der Tourismusstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb langfristig seine Position halten und ausbauen kann. Nur durch die Öffnung der Daten und einen Dialog über Organisations- und Ländergrenzen hinweg, können sich Leistungsträger und DMOs in den durch die digitale Transformation veränderten Rollen in der Wertschöpfungskette positionieren.

Daher steht der Ausbau der Digitalisierung im Tourismus sowie die generelle Förderung von digitalen Innovationen an erster Stelle.

Das Open Data-Projekt

Um die Möglichkeiten digitaler Technologien – beispielsweise Künstliche Intelligenz – in der touristischen Vermarktung effizient einzusetzen, müssen Daten aus den unterschiedlichen Silos zusammengeführt und in einer einheitlichen Struktur auffindbar und lesbar werden. Mit diesem Ziel haben sich die Landesmarketingorganisationen (LMOs), Magic Cities und die DZT zu dem Open Data-/Knowledge Graph-Projekt für den Tourismusstandort Deutschland zusammengeschlossen.

Grafik Pfeil

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Mit Open Data wird die Voraussetzung für den Digitalen Wandel in Richtung Künstliche Intelligenz geschaffen. Wir sichern so den Tourismusstandort Deutschland, stärken die Wettbewerbsfähigkeit, fördern insbesondere touristische Regionen sowie digitale Innovationen im Tourismus bzw. darüber hinaus.

Nicht zuletzt steigern wir die Markenpräsenz des Reiselandes Deutschland im In- und Ausland. Die Ziele im Einzelnen:

  • Nutzung von Chancen, die durch neue Technologien entstehen
  • Vermarktung und Markenbildung von ganz Deutschland im Ausland
  • Sicherung des Tourismusstandorts Deutschland im europäischen Wettbewerb
Grafik Datenwolke

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Das Projekt ist in die drei Abschnitte Audit, Konzeption und Umsetzung unterteilt.

Im Rahmen eines Audits wurde der Ist-Stand professionell und detailliert analysiert. Dabei wurden Datentypen, Content-Typen und verwendete technische Systeme der beteiligten Partner mit Blick auf ihre Verwendbarkeit in einer Graph-Datenbank untersucht und bewertet.

Im zweiten Abschnitt wurde die Konzeption des Knowledge Graphs für den Tourismusstandort Deutschland formuliert anhand von technischen Anforderungen, Aussagen zum Betrieb und der Qualitätssicherung.

Mit der Umsetzung wird das System technisch aufgebaut, sowie die Voraussetzungen der Datenintegration und des Datenexports geschaffen. Für die Öffentlichkeit wird der Knowledge Graph ab Herbst 2022 zugänglich sein.

ZUM STATUS QUO
Grafik Datenwolke

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Mit der Umsetzung des Open Data-/ Knowledge Graph-Projekts wird gemeinsam mit den Landesmarketingorganisationen (LMOen) und den Magic Cities an der Integration von touristischen Daten gearbeitet. Hierbei werden die für den Tourismus relevanten Datentypen POIs, Touren und Events priorisiert behandelt. Die Integration weiterer Partner und Daten wird in Kürze erfolgen.

Eine aktuelle Übersicht zu dem bereits als Open Data integrierten Datenbestand finden Sie auf der Seite Datenbestand.

ZUM DATENBESTAND
Grafik Projektgruppe Deutschland

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Die Projektgruppe setzt sich aus der DZT, den Landesmarketingorganisationen sowie den Magic Cities zusammen. Die DZT ist das nationale Tourist Board Deutschlands und wirbt im Auftrag der Bundesregierung für das Reiseland Deutschland im Ausland. Auf der ganzen Welt vermarktet sie die touristische Vielfalt Deutschlands und wirbt damit für eine der größten und attraktivsten Marken – das Reiseland Deutschland.

Für die Vermarktung auf Landesebene sind die jeweiligen Landesmarketingorganisationen sowie die darunter angesiedelten regionalen Träger zuständig. Ebenso am Projekt beteiligt ist die Marketingorganisation Magic Cities Germany. Diese hat sich zusammengeschlossen, um die zehn größten deutschen Städte in ausgewählten Überseemärkten bekannt zu machen.

ZUR PROJEKTGRUPPE

Aktueller Projektstand

ZUM PROJEKTVERLAUF

Die ODTA

Die Open Data Tourism Alliance (ODTA) ist eine Organisationseinheit, die sich um die Standardisierung semantischer Datenmodelle für touristische Informationen auf Basis des schema.org-Standards kümmert. Dazu sollen sogenannte „Tourism Domain Specifications“ definiert und über eine entsprechende Plattform bereitgestellt werden.

Europakarte mit vernetzen Personen Icons im Vordergrund

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Um die Standardisierung und damit die Digitalisierung im europäischen Tourismus auch länderübergreifend voranzutreiben initiierte die DZT 2021 eine Organisationseinheit mit europäischem Fokus.

Die Open Data Tourism Alliance (ODTA) kümmert sich grenzüberschreitend um die Standardisierung semantischer Datenmodelle für touristische Informationen auf Basis des schema.org-Standards. Darüber hinaus sorgt sie für einen länderübergreifenden Austausch, um Erfahrungen beim Einsatz strukturierter Daten und semantischer Technologien, z.B. im Rahmen von Voice Search, miteinander zu teilen.

Durch ihre breite Aufstellung sollen die ODTA-Partner nicht nur reaktiv auf technologische Entwicklungen eingehen, sondern diese für den Tourismus aktiv mitgestalten.

Europakarte mit vernetzen Personen Icons im Vordergrund

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Wesentliche Aufgaben sind:

  • Vereinheitlichung der semantischen Annotierungen von digitalem Content
  • Einreichung der Erweiterungen beim schema.org-Konsortium
  • Inhaltlicher Austausch zu touristischen Produkten und Services auf Basis von Open Data

Die Mitglieder der ODTA setzen sich zum Start aus National Tourist Boards sowie Partnern auf der Landesebene zusammen.

Der Beitritt weiterer Mitglieder ist jederzeit möglich.

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In der ODTA engagieren sich derzeit die National Tourist Boards der Länder Deutschland, Österreich, der Schweiz und Schwedens sowie 20 Partner der föderalen Ebene.

Gespräche zur Erweiterung der ODTA werden mit Tourismusorganisation von Großbritannien, Belgien und Frankreich geführt.

Technische Partner können über ein eigenes Gremium assoziiert werden.

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